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Vitamin D und Covid 19

Weltweit lassen sich große Unterschiede der gesundheitlichen Auswirkung und der Erkrankungsrate von Covid-19 beobachten. Einiges weist darauf hin, dass der jeweiligen Vitamin-D-Versorgung dabei eine besondere Bedeutung zukommt. Es fällt auf, dass schwere Verläufe von Covid-19 vor allem bei Bevölkerungsgruppen zu beobachten sind, bei denen ein Vitamin-D-Mangel häufiger vorkommt. Dies trifft vor allem auch auf ältere Personen und Menschen in Pflegeeinrichtungen zu, die altersbedingt oder...

Hashimoto-Thyreoiditis ist ein Risiko Faktor für Schilddrüsenkrebs

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung und die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. In einer Studie mit knapp 10.000 Patienten und über 20.000 Schilddrüsenknoten konnte nachgewiesen werden, dass Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis ein höheres Risiko für Schilddrüsen-Malignome haben. Die Bestimmung, ob eine Hashimoto-Thyreoiditis vorliegt, ist ein wichtiger Bestandteil der Beurteilung von Schilddrüsenknoten. Fish: Hashimoto's Thyroiditis Is a Risk...

Der Lungenrundherd – Ein diagnostisches Dilemma

Muss immer biopsiert werden, um ein malignes Geschehen sicher auszuschließen? Bei der Diagnose Lungenrundherd stellt sich die Frage nach dem weiteren Vorgehen. Zum einen gilt es, ein Bronchialkarzinom im Frühstadium nicht zu übersehen und zum andern, den Patienten nicht einem unnötigen Operationsrisiko auszusetzen. Zunächst muss das Malignitätsrisiko eingeschätzt werden. Dies ist u. a. abhängig vom Alter und den Lebensgewohnheiten des Patienten (Raucher?) aber auch von der Morphologie...

Hashimoto-Thyreoiditis ist ein Risikofaktor für Schilddrüsenkrebs

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine häufig auftretende Autoimmunerkrankung und die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. Nun konnte nachgewiesen werden, dass die Hashimoto-Thyreoiditis das Risiko für Schilddrüsenkrebs erhöht. Bei Patienten mit Schilddrüsenknoten ist Hashimoto-Thyreoiditis assoziiert mit einer höheren Rate an unbestimmter Zytologie und einer höheren Inzidenz von Malignität bei Schilddrüsenknoten. Die Beurteilung, ob eine Hashimoto-Thyreoiditis...

Bei Herzerkrankungen auch an die Schilddrüse denken!

Bei Herzerkrankungen sollte auch an die Schilddrüse gedacht werden, insbesondere bei Vorhofflimmern, KHK oder Herzinsuffizienz. In Beobachtungsstudien wurde ein Zusammenhang zwischen kardiovaskulärer Morbidität und Mortalität (Sterblichkeit) und Hypo- und Hyperthyreose gefunden. Über mehrere Mechanismen könnten Schilddrüsenfunktionsstörungen das kardiovaskuläre Risiko oder eine bestehende KHK ungünstig beeinflussen. Eine Analyse von Bayer et al. (Beyer C et al; Can J Cardiol (2017);...

Ausdauertraining hat positive Effekte auf die zelluläre Alterung

In einer speziell angelegten Studie sind Forscher vom Klinikum Leipzig der Frage nachgegangen, wie sich unterschiedliche Trainingsmethoden auf die Zellalterung auswirken. Untersucht wurden Ausdauertraining, Intervalltraining und Krafttraining. Dabei konnten Sie nachweisen, dass sich Ausdauertraining wie Laufen, Radfahren und Schwimmen und Intervalltraining positiv auf die Telomeraseaktivität und Telomerlänge auswirken. Diese sind wichtige Regulationsmechanismen der Zellalterung. Die...

NutriNet-Santé-Studie: Geringeres Krebsrisiko durch Bio-Nahrungsmittel

Die Ergebnisse der ersten Auswertungen der Web-basierten NutriNet-Santé-Kohortenstudie zeigen, dass Personen die sich überwiegend von biologisch produzierten Nahrungsmitteln ernähren gegenüber Konsumenten von konventionell hergestellten Lebensmitteln ein geringeres Krebsrisiko haben. Besonders deutlich war die Risikoreduktion bei postmenopausalem Brustkrebs, Lymphomen und Non-Hodgkin-Lymphomen. Umgekehrt ist der häufige Verzehr von industriell hoch-verarbeiteten Nahrungsmitteln mit...

DKFZ – Mehr als ein Drittel aller Krebsneuerkrankungen lassen sich auf beeinflussbare Krebsrisikofaktoren zurückführen

Wissenschaftler vom Krebsforschungszentrum Heidelberg haben herausgefunden, dass allein in Deutschland ca. 165.000 Krebsneuerkrankungen auf die Risikofaktoren Rauchen, Alkohol und fettes Essen zurückzuführen sind. Davon sind mehr als die Hälfte allein auf die negativen Folgen des Tabakkonsums zurückzuführen. Hilfe zur Selbsthilfe gegen Krebs. In: General Anzeiger Bonn 04.09.2018

CUP-Syndrom – Diagnostik

Übersetzt: „Cancer of unknown primary“ bezeichnet das CUP-Syndrom metastasierte Erkrankungen mit unbekanntem Primärtumor. Bis zu 4 % der Krebserkrankungen fallen in diese Kategorie, am häufigsten sind Metastasen in Lymphknoten, Lunge, Leber oder Knochen. Durch verschiedene Metaanalysen wurde gezeigt, dass die Diagnostik mittels FDG-PET/CT in der Lage ist, den CUP-Befunden in ca. 40 % aller Fälle einen Primärtumor zuzuordnen und das selbst, wenn alle vorherigen Untersuchungen diesen...

PET/CT – Präzisere Tumordiagnostik für eine individualisierte Therapie

Eine im Deutschen Ärzteblatt publizierte Übersichtsarbeit zur Wertigkeit von PET bei onkologischen Fragestellungen zeigt erneut, dass die PET/CT die Präzision der onkologischen Diagnostik verbessert. Bei der nichtinvasiven Hybriduntersuchung PET/CT (Positronen Emissions Tomographie in Kombination mit Computertomographie) werden molekulare und anatomische Informationen in einer Untersuchung erfasst. Dabei werden verschiedene Radiopharmaka zur Darstellung unterschiedlicher...
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