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Hashimoto-Thyreoiditis ist ein Risikofaktor für Schilddrüsenkrebs

Hashimoto-Thyreoiditis ist ein Risikofaktor für Schilddrüsenkrebs

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine häufig auftretende Autoimmunerkrankung und die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. Nun konnte nachgewiesen werden, dass die Hashimoto-Thyreoiditis das Risiko für Schilddrüsenkrebs erhöht.
Bei Patienten mit Schilddrüsenknoten ist Hashimoto-Thyreoiditis assoziiert mit einer höheren Rate an unbestimmter Zytologie und einer höheren Inzidenz von Malignität bei Schilddrüsenknoten. Die Beurteilung, ob eine Hashimoto-Thyreoiditis vorliegt, ist ein wichtiger Teil der Schilddrüsenknotenbewertung. Diffuse sonographische Heterogenität und / oder TPOAb-Positivität (Schilddrüsen-Peroxidase-Antikörper) sollten zum Bewertungszeitpunkt für die Risikobewertung herangezogen werden.

Clin Thyroidol 2019;31:333–335.
Journal of the Endocrine Society 791–800