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Prävention und der Kampf gegen Krebs

Seit langem hat sich die Einsicht manifestiert, dass die Prävention und Gesundheitsvorsorge die Schlüssel zur Vermeidung von Krebserkrankungen sind. Dennoch sieht die Realität in Deutschland so aus, dass der Mensch vom Gesundheitssystem erst wahrgenommen wird wenn er erkrankt ist. Der Krebs beginnt jedoch nicht erst mit der Diagnose.

Es gab vielfältige Initiativen, das Verhindern der Krankheit mehr in den Focus zu stellen. Das „Präventionsgesetz“, die „Strategie zur Reduktion von Zucker, Fett und Salz“ und das „Werbeverbot für Tabak im öffentlichen Raum“ welches in Deutschland immer noch nicht durchgesetzt wurde, um nur einige zu nennen.

„Hermann Brenner vom DKFZ ist überzeugt, dass die in vielen Ländern immer noch rasant ansteigende Darmkrebsquote in den Industriestaaten wie Deutschland auf nahezu Null gebracht werden könnte, wenn die Menschen mindestens zweimal die Früherkennungstests nutzen würden.“

Das ungenutzte Potential der Prävention zeigt sich z. B. darin, dass sich allein durch die Vermeidung von starkem Übergewicht und Fettsucht pro Jahr ca. 8.000 Krebsfälle verhindern ließen.

Der Artikel in der Frankfurter Allgemeinen stellt nun heraus, dass es der Gesundheitsvorsorge in Deutschland, trotz aller Experten und der überzeugenden Ergebnissen aus der Forschung an einer adäquaten Lobby fehlt.

 

Quelle: Frankfurter Allgemeine – Wissen: Kampf gegen Krebs: Gesundheit rockt nicht. Online 24.02.2018