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Check Up

Zur gezielten Früherkennung gibt es heutzutage effektive und trotzdem nicht belastende Möglichkeiten der modernen Medizin. Die sinnvolle Kombination von ärztlicher Kunst und technischen Untersuchungsverfahren ermöglicht eine umfangreiche und individuell angepasste Gesundheitsvorsorge. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, kann man rechtzeitig aktiv werden und bereits im frühen Stadium eine Behandlung durchführen, Risikofaktoren vermeiden und abbauen.

Wir haben, basierend auf den neuesten und gesicherten Erkenntnissen der modernen Wissenschaft, in Zusammenarbeit mit internationalen Experten und durch die Verknüpfung von ganzheitlicher Medizin und modernster Wissenschaft, ein Vorsorgeprogramm entwickelt, das neben einer intensiven menschlich-ärztlichen Betreuung die derzeit besten technischen Möglichkeiten einsetzt und damit umfassender ist als alle herkömmlichen Vorsorgeprogramme.

Alle Untersuchungen und Maßnahmen werden von erfahrenen Spezialisten durchgeführt. Dies ist selbstverständlich und bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung. Selbstverständlich werden nur medizinisch indizierte Früherkennungsmaßnahmen unter Berücksichtigung aller Vorschriften durchgeführt.

Während des gesamten Check-up Ablaufes erhalten Sie eine individuelle Begleitung und Betreuung

Ärzte leiten die apparativen Untersuchungen und stehen während des Check-ups für Fragen zur Verfügung

Alle Untersuchungen werden nach einem sorgfältig ausgearbeiteten Schema durchgeführt und sind zeitlich genau aufeinander abgestimmt. Es gibt keine Leerzeiten und keine unnötigen Wartezeiten

Zu Beginn führt der betreuende Arzt mit Ihnen ein ausführliches Vorgespräch (über Ihre individuellen Daten, Ihre Fragen und Probleme, Darstellung des Check-up-Programms und der einzelnen Untersuchungen) und erhebt Ihre individuelle Anamnese

Die fachärztlich kardiologische Untersuchung schließt neben der gründlichen körperlichen Untersuchung die Sonographien des Herzens, EKG und Belastungs-EKG nicht aus

Sollte sich die Notwendigkeit des Ausschlusses oder der Diagnostik einer Krebserkrankung stellen, wird nach entsprechender Indikationsstellung und unter Berücksichtigung der Strahlenschutzverordnung ggf. die Positronen-Emissionstomographie durchgeführt. Im Rahmen der Ganzkörper-Untersuchung erfolgt dabei auch eine Diagnostik des Hirnschädels, bei der zusätzlich eine Hirnstoffwechselstörung (z. B. Alzheimer-Erkrankung) erkannt oder auch ausgeschlossen werden kann.

Die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) des Hirns wird ebenfalls zum Ausschluß der Alzheimerschen Krankheit, zum Ausschluß von Durchblutungsstörungen und Tumoren durchgeführt. Sie ergänzt als morphologisch anatomische Untersuchung die funktionelle PET. Moderne Bildverschmelzungstechniken erlauben die Überlagerung der verschiedenen Bilddaten, so daß die Untersuchungen exakt kombiniert werden können.

Die Gefäßdarstellung der Hirngefäße mittels MRT ermöglichen den Ausschluß von arteriosklerotischen Gefäßverengungen und Gefäßmißbildungen, z.B. den sog. Aneurysmen, die eine wichtige Ursache des plötzlichen Schlaganfalles auch bei jüngeren Menschen darstellen.

Je nach individiueller Fragestellung wird ein muskuloskeletales MRT (Wirbelsäule oder Extremitäten und Gelenke) oder eine MRT innerer Organe, z.B. der Leber und Nieren durchgeführt.

Der Ausschluss bzw. die frühzeitige Erfassung einer Osteoporose kann, bei gegebener Indikation, durch die „Dual-X-Ray-Absorptiometrie“ (DXA), dem von der Deutschen Gesellschaft für Osteologie empfohlenen Standardverfahren, erfolgen.
Bei entsprechender Indikationsstellung ist der Ausschluss einer Koronarsklerose durch eine Multislice- Computertomographie des Herzens und der Herzkranzgefäße möglich. Sofern ein Calcium-Score von 0,0 gemessen wird, beträgt erfreulicherweise der negative prädiktive Wert (Sicherheit, dass in der nächsten Zeit kein Infarkt eintritt) 97-100%.

Die Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes und der Nieren gehören selbstverständlich zum Routineprogramm.

Viele Menschen (in Deutschland jeder Dritte) leiden an unentdeckten Schilddrüsenerkrankungen, so daß die Untersuchung der Schilddrüse zu einem sinnvollen

Check-up gehört:

Bei einem effektiven Check-up sind Blutuntersuchungen unverzichtbar:

  • Bestimmung von Tumormarkern;
  • Hormonbestimmungen;
  • Stoffwechselparametermessung;
  • Risikofaktoranalyse und qualitative und quantitative Darstellung.

Im Anschluß an jeden Check-up folgt ein ausführliches Gespräch über die Ergebnisse und Befunde, sowie ein beratendes Abschlußgespräch mit.

  • Individuellen Empfehlungen zu weiteren ärztlichen Maßnahmen und erforderlichen Behandlungen
  • Darstellung eventueller Risikofaktoren
  • Konkreten Therapiekonzepten

Jeder Check-up Teilnehmer erhält einen ausführlichen Ergebnisbericht in Buchform, der alle Befunde, Berichte, Therapievorschläge und Bilder enthält

Überlebensrate bei Krebs 5 Jahre nach Diagnosestellung (in %)

Dickdarm

Gesamt 63%
Frühstadium 93%
Lymphknoten befallen 67%
Metastasen 9%

Melanom (Haut)

Gesamt 88%
Frühstadium 96%
Lymphknoten befallen 59%
Metastasen 12%

Eierstöcke

Gesamt 50%
Frühstadium 96%
Lymphknoten befallen 80%
Metastasen 28%

Gebärmutter

Gesamt 87%
Frühstadium 97%
Lymphknoten befallen 69%
Metastasen 30%

Brust

Gesamt 87%
Frühstadium 98%
Lymphknoten befallen 78%
Metastasen 23%

Lunge

Gesamt 15%
Frühstadium 51%
Lymphknoten befallen 21%
Metastasen 2%

Prostata

Gesamt 95%
Frühstadium 100%
Lymphknoten befallen 100%
Metastasen 33%

Magen

Gesamt 87%
Frühstadium 97%
Lymphknoten befallen 69%
Metastasen 30%

Diagnostik von Gefäßerkrankungen

Betrachtet man die Herz– und Gefäßerkrankungen, so verhält es sich ähnlich wie bei den bösartigen Tumorleiden. Auch bei diesen Erkrankungen lassen sich gesundheitliche Schäden nur dann sinnvoll vermeiden, wenn eine effektive Vorsorge durchgeführt wird. Dazu gehören insbesondere der Einsatz des Spiral-Computertomographen und des Magnet-Resonanz-Tomographen. Mittels der ultraschnellen Spiral-CT ist es möglich, umschriebene Verkalkungen der Herzkranzgefäße darzustellen, welche in vielen Fällen die ersten Zeichen einer koronaren Herzerkrankung sind.

Die MRT ermöglicht ohne Einsatz von Röntgenstrahlen oder Kontrastmitteln die Abbildung der hirnversorgenden Gefäße, aber auch der Hauptschlagader und der Becken- und Beinarterien, gegebenenfalls in Kombination mit Ultraschalluntersuchungen (Farbduplex).

Hinzu kommt, daß sich viele arteriosklerotische Gefäßerkrankungen durch entsprechende Veränderungen im Blut ankündigen (sogenannte Gefäßrisikofaktoren: Cholesterin, Blutfette, Eiweiße, Aminosäuren (Homocystein) und Zucker, aber auch manche Rheumafaktoren), die mittels einer gezielten Blutanalyse ebenfalls zu erkennen sind.

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Früherkennung von Hirnerkrankungen

Die dementiellen Abbauprozesse des Gehirns werden heutzutage immer bedeutungsvoller: Die Menschen leben länger und wollen nicht nur physisch “fit” bleiben, sondern auch geistig ihre Vitalität behalten. Demgegenüber weiß man, daß die dementiellen Erkrankungen mit zunehmendem Alter ansteigen, aber auch immer häufiger bei jüngeren Menschen zu beobachten sind. Dabei spielen die arteriosklerotischen Durchblutungsstörungen eine wichtige Rolle. Sie sind durch eine Früherkennung und Frühbehandlung wirkungsvoll beherrschbar.

Die Alzheimersche Erkrankung ist zumindest teilweise vererbbar. Sie kann inzwischen wirkungsvoll medikamentös behandelt werden, allerdings nur, wenn sie frühzeitig entdeckt wird. Am besten schon dann, wenn sie klinisch noch keine Beschwerden macht. Je früher die Behandlung einsetzt, um so wirksamer ist sie und um so länger kann man die Krankheit aufhalten und die Symptome abschwächen.

Da die Alzheimersche Erkrankung in einer PET-Untersuchung ein typisches Befundmuster mit verändertem Glukoseverbrauch bestimmter Hirnareale bereits im Frühstadium zeigt, ist diese Untersuchung in Kombination mit der MRT des Gehirns die wichtigste Grundlage für eine effektive Behandlung.

Rechtzeitige Diagnostik – der Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung

Der Gedanke, Gesundheitsvorsorge zu fördern anstatt Krankheiten zu behandeln, hat eine lange Vorgeschichte, die gekennzeichnet wird vom Wunsch nach ewiger Jugend bis hin zum Wort Schopenhauers: “Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“. In der Hektik der heutigen Zeit und der Notwendigkeit “zu funktionieren” kommen das Bewußtsein und die Sensibilität für Körper und Geist fast immer zu kurz. Erst wenn eine Beeinträchtigung der Gesundheit die gesamte Lebensplanung aus der Bahn wirft, wird man sich der Bedeutung einer effektiven Gesundheitsvorsorge und Gesundheitserhaltung bewusst.

Bösartige Tumoren und die Erkrankungen des Herz– und Gefäßsystems (Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose) stellen heute mit Abstand die häufigsten Todesursachen dar! Allein in Deutschland erkranken jährlich von 1.000 Menschen 4 an Krebs, 5 an Herzinfarkt, 4 an Schlaganfall und 1/3 der Menschen ab dem 40. Lebensjahr an Arteriosklerose.  10 bis 20 % aller Menschen erkranken im Laufe Ihres Lebens an einem Krebsleiden.

Die derzeitige Zunahme der bösartigen Tumorerkrankungen führt dazu, daß bald jeder Dritte irgendwann von Krebs betroffen sein wird. Viele Krebserkrankungen – zum Beispiel die Leukämien und das maligne Melanom – nehmen an Schwere und Häufigkeit zu, wobei manche Ursachen oft noch schwer zu verstehen sind, in anderen Fällen jedoch Umwelteinflüsse, Lebensgewohnheiten und auch eine erbliche Belastung eine klare Rolle spielen. Hier ist der Ansatzpunkt des Check-up, denn nur die rechtzeitige Erkennung des entstehenden Krebs, gerade bei einer bestehenden Risikobelastung, ermöglicht eine Frühbehandlung und gibt damit eine gute Heilungschance.

Genau das Gleiche gilt für die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), deren schlimmste Manifestation der Schlaganfall und der Herzinfarkt sind.

Daneben findet sich ein rapider Anstieg der neurodegenerativen Erkrankungen, insbesondere der Alzheimerschen Krankheit mit Gedächtnisabbau und Verlust der intellektuellen Leistungsfähigkeit – nicht nur für die Betroffenen sondern auch für die Angehörigen eine gravierende Belastung.

Viele dieser Krankheiten lassen sich heute gut behandeln, aufhalten und heilen
– wenn sie nur früh genug erkannt werden.

Immer weniger Menschen sterben an Krebs, obwohl immer mehr daran erkranken. Das liegt nicht an der modernen Therapie. Der Durchbruch an der Krebsfront ist hauptsächlich das Resultat von Vorbeugung und Früherkennung (Elizebeth Ward ( Amerikanische Krebsgesellschaft) In: Die Zeit – Wende im Kampf gegen den Krebs. 29, 2007).

Zur gezielten Früherkennung gibt es heutzutage effektive und trotzdem nicht belastende Möglichkeiten der modernen Medizin. Die sinnvolle Kombination von ärztlicher Kunst und technischen Untersuchungsverfahren ermöglicht eine Gesundheitsvorsorge, die Ihnen tatsächlich die Gewißheit gibt, gesund zu sein. Wenn hingegen etwas nicht in Ordnung ist, kann man rechtzeitig aktiv werden und bereits im frühen Stadium eine Behandlung durchführen, Risikofaktoren vermeiden und abbauen.

Wir haben, basierend auf den neuesten und gesicherten Erkenntnissen der modernen Wissenschaft, in Zusammenarbeit mit internationalen Experten und durch die Verknüpfung von ganzheitlicher Medizin und modernster Wissenschaft, ein Vorsorgeprogramm entwickelt, das neben einer intensiven menschlich-ärztlichen Betreuung die derzeit besten technischen Möglichkeiten einsetzt und damit umfassender ist als alle herkömmlichen Vorsorgeprogramme.